{"id":491,"date":"2016-05-06T17:36:24","date_gmt":"2016-05-06T16:36:24","guid":{"rendered":"http:\/\/wartburgkreisbote.de\/?p=491"},"modified":"2016-05-06T17:36:24","modified_gmt":"2016-05-06T16:36:24","slug":"eisenacher-rathausfilz-teil-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wartburgkreisbote.de\/?p=491","title":{"rendered":"Eisenacher Rathausfilz &#8211; Teil 2"},"content":{"rendered":"<p>Von Gordon Wolf<\/p>\n<p>Zaghaft formulieren die sogenannten \u201edemokratischen\u201c Stadtr\u00e4te ihre sich wiederholende Kritik an Eisenachs roter Rathauschefin Katja Wolf. Die Lokalpresse ist noch zur\u00fcckhaltender. Nur hin und wieder d\u00fcrfen sich einzelne Redakteure ein klein wenig an Wolf abarbeiten. Hinter vorgehaltener Hand wei\u00df ein Jedermann und besonders vorgenannte Insiderkreise, dass man zur n\u00e4chsten OB-Wahl 2018 nur noch mit \u201eStoppt den Filz\u201c plakatieren m\u00fc\u00dfte. So wie es einst Katja Wolf selbst tat, um den Filz am Ende mehr als nur zu verstetigen. Wenn es sich \u201elediglich\u201c um Amtsanma\u00dfungen, \u00dcberheblichkeit, mangelnde Transparenz, das Kaltstellen von Mitarbeitern und die Ignoranz gegen\u00fcber Stadtrat und B\u00fcrgern handeln w\u00fcrde, k\u00f6nnte man dies banal als systemimmanent im parlamentarischen System der organisierten Verantwortungslosigkeit umschreiben. Doch es geht um mehr: Ein offenes Geheimnis nicht nur unter Eingeweihten ist eine im Rathaus herrschende Selbstbedienungsmentalit\u00e4t. Da ist z.B. Wolfs beste Freundin, Parteigenossin und pers\u00f6nliche Referentin, Christiane Leischner. Im Rathaus wird sie schlicht nicht gebraucht und soll auch nach Wolfs Abwahl 2018 eine berufliche Perspektive haben.<\/p>\n<p>So lie\u00dfe sich erkl\u00e4ren, da\u00df nach Insiderberichten eine noch laufende hausinterne Ausschreibung eine p\u00e4dagogische Stelle in der Volkshochschule einzig auf Leischner zugeschnitten sein soll. Dabei war die Lebedame bereits kommissarisch dort t\u00e4tig und hat alles andere als einen guten fachlichen Eindruck hinterlassen. Im Stadtrat mehrfach thematisiert wurde auch Wolfs Verh\u00e4ltnis zu ihrem pers\u00f6nlichen Berater, dem ehemaligen Chef der Bundesagentur f\u00fcr Arbeit, Florian Gerster. Auf Druck mu\u00dfte sie einen eigenm\u00e4chtig geschlossenen und kostspieligen Beratervertrag aufgeben. Die Beratung sollte eigentlich zum Gegenstand haben, Wolf u.a. in Sachen Gesundheitsmanagement zu beraten, um den seit 2012 \u00fcberdurchschnittlich hohen Krankenstand zu mindern, welcher seither jedoch gleich hoch geblieben sein soll. Doch alles soll anders gekommen sein: Das Klima im Stadtrat blieb dasselbe, doch die Beziehung zwischen Wolf und Gerster intensivierte sich, berichten st\u00e4dtische Bedienstete. Die \u201eBeratungen\u201c sollen noch immer im teuren Hotel Hohenhaus bei Herleshausen stattfinden und sich l\u00e4ngst nicht mehr um politische Fragen, sondern h\u00f6flich formuliert um einen Austausch der ganz anderen Art drehen. Die verheiratete Mutter zweier Kinder soll ihre Leidenschaft mit sch\u00f6nen Uhren und anderen Vorz\u00fcgen vers\u00fc\u00dft bekommen.<\/p>\n<p>Sodom und Gomorrha also, das sich wie ein roter Faden durch ihre Amtszeit zieht. Denn die Liste lie\u00dfe sich endlos fortsetzen. Wir berichten weiterhin\u2026<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Von Gordon Wolf Zaghaft formulieren die sogenannten \u201edemokratischen\u201c Stadtr\u00e4te ihre sich wiederholende Kritik an Eisenachs roter Rathauschefin Katja Wolf. Die Lokalpresse ist noch zur\u00fcckhaltender. 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