Der neue Wartburgkreisbote ist soeben erschienen. Die 24. Ausgabe erscheint wieder mit einer Auflage von 22.000 Exemplaren, welche in den kommenden Wochen in Eisenach und dem Wartburgkreis verteilt werden.
Titelthema ist die Situation am Eisenacher Krankenhaus. In den vergangenen Jahren konnten viele Fälle recherchiert werden, die belegen, daß es viele Mängel im Klinikum gibt. Dutzende Leser des Wartburgkreisboten haben sich mit eigenen Erfahrungsberichten an die Redaktion gewandt und dabei zum Teil von gravierenden Behandlungsfehlern und Missständen berichtet. In der Öffentlichkeit erfährt man davon nichts und die politisch Mitverantwortlichen wie Eisenachs Oberbürgermeister Matthias Doht (SPD) wollen eine „Qualitätsdiskussion“ vermeiden. Der Wartburgkreisbote will mit seinem Beitrag eine solche Diskussion anstoßen und dafür sorgen, daß sich noch mehr Betroffene an die Öffentlichkeit wenden.
Im Fall des Eisenacher Korruptionsskandals stellte die Redaktion ebenfalls umfangreiche Recherchen an. Die Ergebnisse sollen nach und nach in der Serie „Filz & Korruption“ veröffentlicht werden. In der vorliegenden Ausgabe berichten wir darüber, daß Christian Köckert (CDU) mutmaßlich im Zusammenhang mit Weimarer Immobilien Fördermittel der Thüringer Aufbaubank zweckentfremdet haben soll. Ob er dafür seine vielfältigen Kontakte in Landesbehörden nutzte, ist bislang unklar.
„Wir berichten im siebenten Jahrgang die Dinge, die andere nicht berichten wollen oder dürfen. Wir klären konsequent auf und fordern alle Bürger oder auch Mitwisser im System Köckert auf, diskret ihr Wissen mit uns zu teilen. Bei uns wird nichts verschleiert, denn wir sind die einzig wirklich Unabhängigen vom etablierten Parteienkartell“, sagte Herausgeber Patrick Wieschke anläßlich des Erscheinens der neuen Ausgabe.