Jung und Alt, Unternehmer und Angestellte, Frauen und Männer, Familien und Rentner – aus allen gesellschaftlichen Schichten waren Teilnehmer zur Jahresabschlußfeier 2012 der patriotischen Zeitung „Wartburgkreisbote“ am vergangenen Sonnabend in einem Hotel in Eisenach zusammengekommen. Eingeladen hatte Herausgeber Patrick Wieschke, der zu Beginn der Veranstaltung einen facettenreichen Jahresrückblick gab, und auch in 2012 eine positive Bilanz des Zeitungsprojektes feststellte.
Die Abonnentenzahlen stiegen in diesem Jahr erneut in Eisenach besonders stark, des Weiteren sind steigende Abonnentenzahlen in den Städten Ruhla und Bad Salzungen sowie einigen Gemeinden im nördlichen Wartburgkreis besonders hervorzuheben. Patrick Wieschke wies im Zusammenhang mit der Gegenaufklärung in Sachen „NSU“ darauf hin, daß der Wartburgkreisbote sich im siebenten Erscheinungsjahr weiterhin als meinungsbildendes Medium in der Region etablierte. Denn, so Wieschke, immer wieder sei feststellbar, daß die Menschen auf der Straße die Gedanken weitergeben, die sie zuvor im Wartburgkreisboten gelesen haben. Das sei auch ein erfreulicher Beleg dafür, daß die Leute sich eben nicht von den inhalts- und aussagegleichen etablierten Medien gleichschalten und das Denken abnehmen lassen, konstatierte der Herausgeber. Wieschke betrachtete in seinem Jahresrückblick aber nicht nur die publizistische Tätigkeit des Nationalen Widerstandes in der Wartburgregion. Auch der Kampf auf der Straße, der Kampf in Vereinen und Parlamenten, wie dem Kreistag und dem Stadtrat, konnten mit einer Erfolgsbilanz resümiert werden. Der Höhepunkt des Jahres war sicherlich die von vielen Bürgern der Wartburgstadt Eisenach mitgetragene Kampagne gegen den muslimischen Gebetsraum in der Sophienstraße 12 und die drohende Gefahr eines Moscheebaus in der Stadt. 150 Eisenacher haben schließlich an der Abschlußkundgebung teilgenommen, was, so Wieschke, rückblickend auf mehr als 20 Jahre Nationalen Widerstand in der Stadt ein absolutes Novum war. Die Nationalen sind am Fuße der Wartburg in der Mitte des Volkes verankert. Das soll sich auch bei den Kommunalwahlen 2014 auch mit einer Steigerung der Ergebnisse bemerkbar machen. Deshalb rief Wieschke auch alle Anwesenden auf, tatkräftig mitzuhelfen. Jeder an seinem Platz: Die einen beim Verteilen und auf der Straße, die anderen an den Spendentöpfen zur Finanzierung der politischen Arbeit und andere als Multiplikator nationaler Positionen im Alltag, in Vereinen und dem gesellschaftlichen Leben. Positiv bewertete Wieschke auch die Reaktivierung einer Jugendgruppe in Eisenach. Der Bereich Nachwuchsförderung soll wieder einen höheren Stellenwert in der politischen Arbeit der Nationalen einnehmen.
Als Gastredner durften die Anwesenden den bekannten Dissidenten Peter Naumann aus Hessen begrüßen. Er referierte über ein zeitgeschichtliches Thema, die Nürnberger Prozesse und die Verurteilten, die großteils mit großer Würde und großem Stolz ihr Schicksal ertrugen.
Den gemütlichen Teil des Abends für die zahlreich anwesenden jungen Gäste gestalteten der bekannte Liedermacher Torstein und ein Eisenacher Künstler, welche die Teilnehmer zu begeistern wußten. Mit viel Elan und großer Motivation gehen nun alle Beteiligten in ein neues Kampfjahr. Dann heißt es wieder: National aus sozialer Verantwortung!