Leitartikel des neuen Wartburgkreisboten: Meinungsdiktatur


„Das Reden von Freiheit anstelle des Gebens von Freiräumen ist ein beliebiges Manipulationsinstrument pseudodemokratischer Diktaturen“, sagte der deutsche Philosoph Rupert Lay einmal. Und tatsächlich wird heute mehr denn je von Freiheit und Demokratie geredet.

Die Realität spricht eine andere Sprache: Die NPD soll verboten werden, Parlamentsbeschlüsse werden ignoriert, Burschenschaften sollen aus der Wartburgstadt verbannt werden, gewählte Politiker dürfen öffentliche Einrichtungen nicht mehr besuchen. Und dabei geht es nicht einmal darum, die NPD und ihre Auffassungen zu begrüßen, sondern schlichtweg um den Respekt vor dem Volke, vor dem mündigen Wähler. Dieser ist auf dem Weg zur totalen Gleichschaltung abhanden gekommen.

Die Innenminister der Länder haben sich für einen neuerlichen Versuch ausgesprochen, die NPD zu verbieten. Als Begründung herhalten müssen dafür allerlei phrasenhafte Begründungen wie die angeblich „aggressiv-kämpferische“ Haltung der NPD. Dafür und für andere Verbotskriterien hat man mehrere tausend „Beweise“ zusammengetragen. Hauptsächlich Zitate. Aus Thüringen, dem angeblichen Ursprungsland des „NSU“, kommen „nur“ 90. Selbst angesichts dieser vergleichsweise geringen Zahl fragen Sie sich doch bestimmt mit Blick auf die NPD-Aktivitäten in der Wartburg-region auch: Warum soll diese Partei verboten werden? Weil sie unbequeme Fragen in den kommunalen Gremien stellt oder ihre Vertreter den Mund aufmachen gegen Moscheen und kriminelle Ausländer? Auch das, aber die Ursache sitzt tiefer.

Kritiker = Nazis

Die NPD ist die letzte bedeutsame Partei, die in ihren politischen Grundsätzen nicht gleichgeschaltet ist. Ein Blick auf die übrigen Parteien erklärt: Globalisierung, realitätsferne Gleichmacherei aller Menschen, US-Hörigkeit, einseitige Geschichtsschreibung, Massenzuwanderung, Täter- statt Opferschutz, Entsouveränisierung durch EU-Recht. Die Liste ließe sich beliebig fortsetzen. Es ist, als prallen Welten aufeinander und es mutet an wie ein Religionskrieg. Die zu Recht inzwischen als Blockparteien nach DDR-Vorbild bezeichneten und angeblich „demokratischen“ Parteien verteidigen ihre Dogmen bis aufs Messer. Jeder Abweichler muß gnadenlos ausgemerzt werden. Und Abweichler, d.h. heute „Nazi“ ist schon der, der die Bundesrepublik in gefährlichem Maße überfremdet sieht oder sich gar stolz fühlt, ein Deutscher zu sein. Das klingt maßlos übertrieben, doch spüren nicht auch Sie, im bürgerlichen Leben verhaftet, die unsichtbaren Zwänge einer ebenso unsichtbaren Meinungsdiktatur? Was verschweigen Sie am Arbeitsplatz, im Verwandten- und Bekanntenkreis nicht alles für Ansichten, die heute stigmatisiert sind?

Dabei sind es Dinge, die andernorts das normalste der Welt sind. Etwa die Auffassung, daß deutsche Interessen Vorrang haben müssen oder die deutsche Schuld endlich auch der Vergangenheit angehören muß. Erkennen Sie sich? Der Angriff gegen die NPD ist ein Angriff auf uns alle. Die Blockparteien führen einen unbarmherzigen Glaubenskrieg gegen alles „andersartige“. Beispiel Deutsche Burschenschaften: Die Burschenschaften gehören zu Eisenach wie Luther- und Bachhaus. Sie lassen sich aufgrund ihrer Vitalität aber nicht verklären wie Martin Luther oder andernorts Richard Wagner. Sie existieren. Und im Dogma der herrschenden Blockflöten dürfen weder Angehörige der negroiden noch der mongoliden Volkstämme im Land der Deutschen per demokratischen Mehrheitsbeschluß außen vor gelassen werden, noch einstige Selbstverständlichkeiten fern jeder kitschigen Folklore wie „Ehre, Freiheit, Vaterland“ allzu laut proklamiert werden.

Burschenschaften nicht mehr willkommen

Die Werner-Aßmann-Halle soll nun schließlich nach dem Willen der linken Oberbürgermeisterin Eisenachs den Burschen streitig gemacht werden. Wo die Gleichheit der Blockflöten nicht praktiziert wird, kommt der Holzhammer, der wiederum die Gleichheit aller vor dem Gesetz verletzt. Es ist paradox, doch gegen Andersdenkende scheint jedes Mittel recht. Berichten aus dem Rathaus zufolge soll die persönliche Referentin der Oberbürgermeisterin Christiane Leischner (Linke) ihre Zeit im Büro nicht nur für´s intensive soziale Netzwerkern via Facebook nutzen, sondern auch um unliebsamen Unternehmern mit der falschen Gesinnung Kunden abspenstig zu machen. Wenn alljährlich am 9. November die ewige deutsche Schuld anläßlich der Reichskritallnacht zementiert wird, verurteilt man das gleiche, bloß von anderen begangen, von vor 75 Jahren.

Ausgrenzung wie früher

Verpönt wird mit Blick auf die gern politisch instrumentalisierte Vergangenheit auch die Tatsache, daß es Zeiten in unserem Land gegeben hat, in denen Angehörige bestimmter Minderheiten der Zugang zu bestimmten Einrichtungen untersagt worden war. Heute heißen wir „Demokratie“ und den Vertretern der NPD im Kreistag und deshalb auch allen anderen Parteien wurde nach anfänglicher Zusage der Zutritt zum frisch und teuer sanierten Asylbewerberheim in Gerstungen verwehrt. Nach Druck jener, die am lautesten „Recht und Demokratie“ schreien. Es trifft am wenigsten die betroffenen Abgeordneten, sondern Sie als mündigen Wähler. Und damit schließt sich wiederholt der Kreis: Nicht die NPD oder die Burschenschaften sind das Ziel, sondern alle, die der herrschenden Minderheit zufolge die falsche Meinung haben. Es ist ein Angriff auf uns alle. Wehren wir uns dagegen?


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