Drei Linke-Abgeordnete aus dem Wartburgkreis bzw. der Stadt Eisenach sitzen im Thüringer Landtag: Christian Schaft (24), Kati Engel (32) und Anja Müller (42). Alle drei vereint ihr entferntes Verständnis von Demokratie, Rechtsstaat und Heimat. Und alle drei werden von jenen Menschen bezahlt, die Christian Schaft als Kartoffeln bezeichnet – die Deutschen.
So hat Schaft, der aus Barchfeld stammt, auf seiner Facebook-Seite ein Bild veröffentlicht, wo zu lesen ist: „Der Kapitalismus ist das Problem. Nicht die Ausländer. Du Kartoffel“. Als Kartoffeln bezeichnen die wenig integrierten Ausländerbanden z.B. in Berlin oder Hamburg die angestammte deutsche Bevölkerung – dieses Schimpfwort für die Deutschen scheint Schaft zu imponieren. Und auch mit der Heimat hat Schaft offensichtliche Probleme. Nachdem Mike Mohring (CDU-Fraktionsvorsitzender) 2013 die Heimatverbun
denheit der Thüringer lobte, schrieb der Linke-Bubi entrüstet: „Daß genau dieses Heimatkonstrukt eine wesentliche Ursache der rassistischen Einstellung gegenüber allen vermeintlich „Fremden“ ist kommt ihm natürlich nicht in den Sinn, kotzt…“
Über sich selbst schreibt Schaft dann folgerichtig: „Die Leitlinie meines Wirkens ist dabei ein antifaschistisches, antinationalistisches, soziales, queeres und profeministisches emanzipatorisches Weltbild […]“ Solche Typen, die das eigene Land verachten, gleichzeitig aber von den Landsleuten gut alimentiert werden, wären bis vor einigen Jahrzehnten in fast allen Parlamenten der BRD undenkbar gewesen – heute gehören sie zum Standard-Inventar.
Auch Kati Engel, die ihr Abgeordnetenbüro in Eisenach hat, zählt dazu. Ihr Motto beschreibt sie mit dem Rosa Luxemburg-Zitat: „Die Revolution ist großartig, alles andere ist Quark!“ Eine Revolution ist bekanntermaßen die erzwungene fundamentale Änderung der existierenden staatlichen Ordnung. Das Grundgesetz meint in Artikel 21 Abs. 2, daß Parteien, welche die freiheitlich demokratisc
he Grundordnung beseitigen wollen, verfassungswidrig sind. Ob Kati Engel die hiesige Staatsform in revolutionären Bestrebungen au
flösen will, ist freilich nur Spekulation, jedoch kann man an den Schaufensteraushängen in ihrem Abgeordnetenbüro in der Georgenstraße deutlich erkennen, wessen Geist sie ist. Unter vermummten und gewaltbereit anmutenden Antifaschisten wird gefordert: „Den Naziaufmarsch zum Desaster machen“. Dies bezog sich auf eine genehmigte und in einem Rechtsstaat zu schützende Demonstration gegen den Zustrom von Asylbewerbern in Gotha. Doch mit Rechtsstaat und Meinungsfreiheit scheinen es die drei nicht zu haben. So forderte Anja Müller vor Kurzem den Kopf ihres stellv. Bürgermeisters von Leimbach, weil dieser an einer Demonstration eines PEGIDA-Ablegers in Suhl teilnahm. Dies reicht den Roten offenbar, um Nazi und damit untragbar zu sein. Die Zeiten wiederholen sich…
In Anja Müllers und Kati Engels Büro sind ebenso Aushänge zu sehen, die das linke Musikfestival „Rock am Berg“ in Merkers bewerben. Die dort auftretenden Gruppen haben unter anderem solch „klangvolle Namen“ wie 44 Leningrad, Eskalation, Kampfsport, Hasenscheiße, Asshole Sun. Die Band 44 Leningrad ist bekannt für das Nachsingen von russischen Kampfliedern, wie z.B. diesem: „Auf denn, erhebt euch, Brüder, Genossen, ergreift die Waffen und schließt eure Reih‘n!“
In den Büros kann man die Eintrittskarten erwerben…
Der Verfasser dieses Beitrages setzt diesen Verbalex-tremisten ein Zitat Goethes entgegen: „Durch Heftigkeit ersetzt der Irrende, was ihm an Wahrheit und an Kräften fehlt.“ (tk)
