Was die Medien verschweigen – Wie Asylbewerber in der Wartburgregion bevorzugt werden


„Lügenpresse“ schallt es immer öfter auf Deutschlands Straßen. Es ist alles ganz einfach erklärt.

Von Patrick Wieschke

Am 16. Januar 2016 bemühte der Schreibtischtäter Klaus Wugazzer in seiner Thüringer Allgemeinen den Deutschen Pressecodex als Erklärung dafür, warum in der Berichterstattung über Straftaten die Nationalität gerne verschwiegen wird. Damit solle es der kritische Leser doch dabei bewenden lassen. Jener Pressecodex findet freilich nur großzügig Anwendung bei den im Neusprech nun „Neuzugewanderten“ getauften Menschen. Ohrfeigt ein eifersüchtiger Ehemann den ausländischen Nebenbuhler, um seine Ehefrau zu schützen, würden sich Wuggazzer und seine Artgenossen lauthals schäumend über den Rechtsextremisten auslassen und ihn mit Stift und Feder seiner Reputation berauben. Die mediale Sonderbehandlung ist kein Einzelbeleg dafür, daß es allen Beschwichtigungen zum Trotz einen Sonderstatus für Fremde im uns umgebenden Irrenhaus gibt.
Anerkannte Asylbewerber erhalten auch „nur“ das, was ein deutscher ALG-II-Bezieher bekommt, wird Asylkritikern oft entgegnet.

Wer sich nicht schon fragt, weshalb schon an dieser Stelle eine Gleichstellung mit deutschen Alleinerziehenden oder Menschen, die hier Jahre und Jahrzehnte einzahlten erfolgt, der sollte sich spätestens an anderen Stellen wundern. Kaum ein Asylant quert uns ohne Fahrrad. Das kommt daher, weil man inzwischen dazu übergegangen ist, Fundfahrräder nicht mehr zum Wohle kommunaler Kassen zu versteigern, sondern sie dieser Menschengruppe zu überlassen. Wird dann, wie im Eisenacher Stadtrat, von der Opposition gefordert, diesen Vorzug z.B. auch kinderreichen deutschen Familien angedeihen zu lassen, wird das Ansinnen selbstredend reflexartig zum Rassismus verklärt.

Zweierlei Maß

Ähnlich und noch gravierender: Mindestens ein Obdachloser aus der Wartburgstadt erhielt über Monate hinweg keine staatlichen Leistungen, weil er weder Geburtsurkunde noch Ausweis vorweisen konnte. In einem Bericht der eingangs erwähnten Postille durfte sich hingegen vor einigen Monaten die Eisenacher Ausländerbehörde ausgiebig ob ihrer unbürokratischen Haltung gegenüber Ausländern feiern lassen. Da hieß es, daß man mangels Dokumenten die Neuankömmlinge via Handy halbwegs deutschsprechende Landsleute anrufen lasse, die dann beim Ausfüllen der Dokumente zur Auszahlung der heißersehnten Gelder helfen.
Wer sich angesichts solch tiefgreifender Naivität gegenüber der bestens organisierten Flüchtlingsmafia und Asylindustrie schon kopfschüttelnd entrüstet, der sollte als Sahnehäubchen obendrauf einen Blick in das bundesdeutsche Justizwesen werfen. Bewährungsstrafen und Strafminderungen gibt es dort regelmäßig deshalb, wenn ein religiöser Hintergrund oder die Sozialisation in einem vollkommen fremden Kulturkreis von den oft aus der 68er-Bewegung stammenden Richtern oder von pfiffigen Anwälten irgendwie herbeiillusioniert werden kann. Oft wirkt hier aber nur das, was dieses Irrenhaus im Staatsgewand ja überhaupt noch irgendwie trotz platzender Nähte zusammenhält: Die zur Staatsräson erhobene politische Korrektheit. Sie wirkt auf Richter und Beamte, auf Politiker und Bürger wie ein unsichtbares und ungeschriebenes Gesetz, das den Bewegungsspielraum für das gesprochene Wort und das eigene Handeln merklich einschränkt. Als das Ausmaß bekannt wurde, wie viel sexuelle und körperliche Gewalt an der Eisenacher Mosewaldschule durch die „Neuzugewanderten“ importiert wurde, verabreichten Lehrer und Ämter den vielen betroffenen Eltern die Beruhigungspille mit einem Inhaltswirkstoff, wonach man dies doch verstehen müsse, die Täter seien ja noch nicht lange hier. Schon bald werden in der Wartburgregion an Schulen und in Straßen Verhältnisse herrschen, die man bisher aus Berlin-Kreuzberg vom Hören und Sagen kannte. Es sei denn, die vielen Beruhigungspillen werden als Placebo entlarvt und wirken stimulierend zum Widerstand.

Was hat man denn eigentlich noch zu verlieren außer dem Leben, das all jene hier führen sollen und müssen, die nach uns kommen?


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