In Barchfeld gab es eine Bürgerversammlung, in Merkers ebenso und auch in Tiefenort und Bad Salzungen wurden die Einwohner eingeladen, um zu erfahren, daß in ihrem Ort bald Asylbewerber leben und dies bereits beschlossene Sache ist.
Das Schema ist immer das gleiche: Politiker und Verwaltungsbeamte treffen sich im geheimen Zirkel, beraten, wo so genannte Flüchtlinge untergebracht werden können, beschließen die Unterbringung und informieren die Bürger, also das eigentliche Souverän, im Nachhinein darüber. Und genau jener Zirkel bezeichnet dies als unabwendbar und soziale Wohltat. Und überhaupt sei es doch eine Bereicherung, wenn künftig Syrer, Afghanen und Iraker die Dörfer und Stadtteile dominieren. Die jungen Männer seien ganz nette Kerle, man muß nur eine Armlänge Abstand halten. Die kommen jetzt und basta. So funktioniert das.
Sie, liebe Leser, werden in der Asylfrage immer vor vollendete Tatsachen gestellt. Sie haben da nichts mitzureden, Sie haben nur hinzunehmen und die Füße stillzuhalten. Und wenn Sie den Mut haben, diese Form der Demokratie und der Ausländerpolitik anzuprangern, stehen Sie selbst am Pranger. Dann sind Sie in den Augen der Medien und der Politik ein Unverbesserlicher, ein Nazi. Sie werden mundtot gemacht.
Es ist an Dreistigkeit nicht zu überbieten, wenn sich ausgerechnet diese Personen, von Bürgermeistern, über den Landrat, bis hin zur Kanzlerin als die Volksvertreter schlechthin darstellen. Sie klopfen sich regelmäßig selbst auf die Schulter und feiern ihre Form der Demokratie.
Es ist an der Zeit, diese Demokratie auf den Prüfstand zu stellen. Wollen wir, daß das Volk über sein Schicksal bestimmen kann oder wollen wir eine Demokratur, in der gewählte Politiker gegen die Interessen ihrer Wähler handeln? Wir müssen uns entscheiden. (red)